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Fakten zum Sonnen


Sonnenmangel macht krank

Sonnenmangel macht krank

Sonnenmangel: "Materie ist gefrorenes Licht!" und "Alle Energie, die wir in unseren Körper aufnehmen, kommt von der Sonne", sagen die Nobelpreisträger David Bohm und Albert Szent-György. Wie sehr die Zivilisationskrankheit "Sonnenmangel" unser Lebensgefühl und Wohlbefinden beeinflusst, zeigt die jährlich wachsende Anzahl von Menschen in unseren Breitengraden, die an Winterdepressionen (SAD) leiden.

Trübe Sonne liefert nur wenig Vitamin-D

Jeder Mensch weiß es von sich aus selbst am besten: Wir fühlen uns im allgemein an einem klaren, warmen Sonnentag viel wohler als bei Regen und bedecktem Himmel. Dies entspricht unserer Natur. Doch kann dies bei manchen Menschen so extrem werden, dass das jährlich wiederkehrende Grau in Grau im Herbst und Winter und auch bei langanhaltenden Schlechtwetterphasen in der übrigen Jahreszeit zu massivem Stimmungstief, Lethargie, Melancholie bis hin zur Depression führen kann. Dieses Phänomen ist inzwischen unter dem Namen "Winterdepression" allgemein bekannt geworden.

Dabei ist es noch keine 20 Jahre her, dass die dabei auftretenden Symptome erforscht, beschrieben und offiziell als Krankheit anerkannt wurden. Inzwischen schätzt man, dass in unseren Breitengraden ca. 5% der Bevölkerung an echten Winterdepressionen und ca. 15% an der schwächeren Form des "Winterblues" leiden. Davon sind ca. 70 % Frauen.

Es handelt sich dabei um eine Form der Gemütskrankheit, die meist im Oktober einsetzt, wenn die Tage kürzer werden und das Sonnenlicht an Intensität verliert. Mit dem Eintritt des Frühjahrs und den ersten warmen Frühlingstagen verschwinden diese Symptome dann meist beinahe über Nacht und machen oft einem ebenso intensiven Stimmungshoch Platz.

Dabei leiden die Winterdepressiven - und dadurch lässt sich diese Krankheit von anderen Depressionsformen unterscheiden - weder an Schlafstörungen noch unter Appetitlosigkeit. Statt dessen haben sie meist einen gesteigerten Appetit auf Kohlehydrate und Süßigkeiten, der sich bis zum Heißhunger steigern kann, schlafen länger, doch ohne danach wirklich erfrischt zu sein. Auch die Winterdepression stellt nichts anderes als ein Fehlen an natürlichem Tageslicht dar.

Eine schlimmere Form des Sonnenmangels sind krankhafte Veränderungen des Knochensystems wie Rachitis und Osteoporose. Sie beruhen darauf, dass aufgrund von Mangel an Vitamin D der Calcium-Stoffwechsel gestört ist.

Anfang des 20. Jahrhunderts wütete etwa in vielen Städten Nordeuropas die Rachitis. Der Grund dafür war, dass die Steuern nach der Zahl der benutzten Fenster und Türen festgelegt wurden. Um abgaben zu sparen, schlossen die Menschen Licht und Sonne aus ihren Behausungen aus - und machten sich damit krank.

Paradoxerweise ist Rachitis gerade in Ländern in Äquatornähe keine Seltenheit. Die Menschen leben dort wegen der großen Hitze fast ausschließlich im Schatten oder hüllen den Körper vollständig in lange Umhänge.

Normalerweise reichen täglich zehn Minuten an der frischen Luft, damit die Lichtenergie den lebenswichtigen Kalzium-Stoffwechsel in Gang hält. Im Winter, wenn die wärmenden UV-Strahlen Mangelware werden, verschreiben Ärzte gefährdeten Personen gezielt Vitamin D und Kalzium-Kuren als Ersatz. Besuchen Sie doch an solch trüben Tagen unser Sonnenstudio und genießen die künstliche Sonne.


 


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Sonnenbank statt Schlaftablette